Zwischen Europa und Asien

Kaukasus, Ural, Jamal: Drei Stationen einer Reise am östlichsten Rand unseres Kontinents. Eine ARTE-Expedition in Grenzwelten, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Wo sich die Kontinente Europa und Asien begegnen, da vermischen und bekämpfen sich seit Menschengedenken die Kulturen.

Bis heute prägen Händler und Krieger diese Schnittstellen von Abendland und Morgenland. Überraschende Entdeckungen im Alltag von Menschen und Völkern, die zwischen den Welten leben.

Sendetermine

Paris, Ural

Seit vier Jahren ist der „Eiffelturm“ das Wahrzeichen von Paris im Ural. Eine russische Telefongesellschaft hat ihn hier nachbauen lassen, zu Reklamezwecken. Die kleine Ortschaft im südlichen Urals war einst der Vorposten Europas.

Vor mehr als 200 Jahren sollten Kosaken hier die Grenze des Zarenreichs verteidigen. „Im Krieg gegen Napoleon haben wir Kosaken Mut gezeigt und so manche Heldentaten in Europa vollbracht“,  erklärt uns der heutige Kosaken-Chef Nikolai Fadejew: „Als Belohnung durften unsere Vorfahren nach der Rückkehr in die Heimat ihren Militärsiedlungen neue Namen geben. Sie nannten sie nach den Orten ihrer Siege, und wir heißen Paris.

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Am Kaukasus

Eine Reise in den Kaukasus ist zugleich eine Exspedition an die Grenze der Erfahrungen. Sie führt uns zurück in die Ursprünge unserer Geschichte. Hier, so heißt es, kann das Geheimnis des prähistorischen Europa entschlüsselt werden. Denn unter den Ruinen der mittelalterlichen Burganlage von Dmanisi (Georgien) entdeckten Archäologen  vor wenigen Jahren erstmals Spuren, die den Kaukasus zum Schauplatz einer schicksalhaften Grenzüberschreitung machten. David Lordkipanidze, Paläontologe und Leiter der Ausgrabungen, präsentiert uns die

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Auf Jamal

Jamal ist eine Halbinsel im Nordwesten Sibiriens und heißt „Rand der Welt“ in der Sprache der Nenzen. Sie sind die letzten Rentier-Nomaden und leben wie seit jeher in Einklang mit der Natur.

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