Route 66

Für Amerikaner ist sie die "Mother Road", die Mutter der Straßen. Seit ihrer Eröffnung vor über 80 Jahren verband sie Chicago mit Los Angeles, 3940 Kilometer durch acht Bundesstaaten und vier Zeitzonen. Vor 30 Jahren verschwand die veraltete Landstraße aus den Straßenkarten, abgelöst durch moderne Autobahnen. Die einstige Lebensader des jungen Automobil-Zeitalters wurde zum Opfer des Fortschritts. Aber in der Erinnerung von Millionen Amerikanern war sie der Weg auf der Suche nach dem amerikanischen Traum. Heute bieten die Reste der "66" eine nostalgische Tour durch ein Kapitel amerikanischer Geschichte, ein Abendteuer inmitten seiner gewaltigen Natur und eine faszinierende Begegnung mit Mensch und Kultur im Herzen Amerikas.

Teil 1 Teil 2 Teil 3

Stalin - the Myth

Er wurde zum stilisiert, zum allwissenden und gerechten Lenker des Volkes. Welche Verbrechen im Schatten der Verklärung geschahen, blieb den meisten Zeitgenossen verborgen. Die Liste der Stalin-Opfer ist lang: Bauern, Militärs, Juden, Geistliche, Parteifunktionäre, Revolutionäre. Ob 20 Millionen Menschen oder mehr sterben mussten, ist bis heute umstritten.

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Die großen Diktatoren: Mao

Er nannte sich »Großer Lehrer, großer Steuermann, großer Vorsitzender«: Beeindruckende, pathetische Farbfilmaufnahmen aus den späten 60er Jahren zeigen ihn inmitten jubelnder, fanatischer Jugendlicher. Er ist auf dem Höhepunkt seiner Macht. »Mao war unser alles, er war die Rote Sonne in unserem Herzen«, erinnert sich die Bestseller-Autorin Jung Chang. Ihre Begeisterung für Mao Zedong teilte sie damals mit Millionen von Teenagern in China.

Die großen Diktatoren: Mao

Der Milliardendeal

Franz-Josef Strauß: Er galt als der kalte Krieger, der Revanchist, der Atom-Lobbyist, der Affären-Politiker, der Bierzelt-Demagoge. Die Abneigung gegen ihn Verband die Liberalen und die Linken in Ost und West. „Dieser Strauß ist gefährlich. Dieser Strauß ist der starke Mann des deutschen Imperialismus“ – so das Resümee von DDR-Propagandist Karl-Eduard von Schnitzler.

Kann man über Strauß eine Dokumentation machen, die sich nicht als Abrechnung mit einem politischen Gegner versteht?

Der Milliardendeal

Wir Nachkriegskinder

Elmar und Fritz Wepper, Peter Sodann, Michael Degen, Wibke Bruhns und Eva-Maria Hagen: Sie gehören einer Generation an, die unser Land bis heute prägt.

Wir Nachkriegskinder

Die Luftbrücke

Am 24. Juni 1948 senkten sich rund um die West-Sektoren Berlins die Schlagbäume. Auf Befehl Stalins sollte der westliche Brückenkopf im sowjetischen Machtbereich ausgehungert werden. Würden sich die Westmächte dem Druck beugen und über zwei Millionen Menschen in der Metropole preisgeben? Die Antwort der Briten und Amerikaner war die größte humanitäre Rettungsaktion der Geschichte: Die Luftbrücke, die Versorgung von mehr als zwei Millionen Menschen aus der Luft.

Die Luftbrücke

Die Große Flucht - verlorene Heimat

Eine ganze Region mit fast drei Millionen Bewohnern wird umgesiedelt - eine Völkerverschiebung, die gewohnte Dimensionen sprengt. Sie begann im Juni 1945 mit wilden, blutigen Exzessen und endete ein Jahr später als international überwachter »Abschub«.

Die Große Flucht - verlorene Heimat

Hitlers Helfer - Albert Speer

Albert Speer, der Technokrat im Gefolge des »Führers«. Schon früh wußte der Diktator Organisationstalent und Einfallsreichtum des jungen Architekten für seine Zwecke zu nutzen und öffnete ihm Tür und Tor für einen rasanten Aufstieg.

Deutsche Version

Englisch version: Hitler´s Henchmen: Albert Speer

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Ferdinand Porsche - der Techniker

Schon bevor er in Hitlers Dienste trat, war Ferdinand Porsche ein Auto-Konstrukteur von Rang und Namen. Doch er war praktisch pleite: »Es war schlecht, sehr schlecht«, notierte sein Sektetär Anfang der Dreissiger Jahre, »wir lebten als Firma von der Hand in den Mund«. Doch am 11. Februar 1933 - nur 12 Tage nach der Machtergreifung - versprach Hitler in der Eröffnungsrede der Berliner Automobil-Ausstellung den Deutschen, sie würden bald ein Volk von Autofahrern werden. Der Traum vom eigenen Auto sollte für jeden »Volksgenossen« erschwinglich sein.

Ferdinand Porsche - der Techniker

Mein Kampf mit Hitler

Als 25jähriger Rechtsreferendar erlebte Sebastian Haffner 1933 die Machtübernahme Hitlers in Berlin. Er wurde Zeuge eines dramatischen Umbruchs, der schließlich auch sein Leben aus der Bahn warf. Sein bester Freund musste fluchtartig emigrieren, die Liebe zu einer jungen jüdischen Frau zerbrach. Er selbst konnte sich dem Strudel aus Terror und Verführung immer weniger entziehen. Sein Leben geriet zu einer gefährlichen Gratwanderung zwischen Anpassung und Ablehnung. Haffner emigrierte 1938 nach England. Jahrzehnte nach dem Krieg zählte er zu den renommiertesten Publizisten der Bonner Republik.

Mein Kampf mit Hitler

Die Machtergreifung

War ein norwegischer Fjord Schauplatz für die entscheidende, letzte Weichenstellung auf Hitlers Weg zur Macht? Wiederentdeckte, zum Teil noch nie veröffentlichte Fotos von Geheimgesprächen zwischen Hitler und der Führung der Wehrmacht auf dem Panzerschiff „Deutschland" ; Mitte April 1934 deuten darauf hin.

Die Machtergreifung - Der Machtkampf, Teil 3